Am 11. Januar 2011 kostete der Liter Super an einigen Tankstellen mehr als 1,50 Euro. Mit der kommenden Einführung des E10-Sprits habe das laut ADAC aber nichts zu tun.

(dpa) Der Benzinpreis ist am 11. Januar 2011 in einigen Regionen Deutschlands über die Marke von 1,50 Euro geklettert. So kostete der Liter Superbenzin in München am Vormittag an manchen Tankstellen bis zu 1,529 Euro, wie ADAC-Sprecher Andreas Hölzel sagte. Auch in Berlin und anderen Städten sei der Liter Benzin an einzelnen Stationen teurer als 1,50 Euro gewesen. Es gebe allerdings auch etliche Tankstellen, an denen der Preis noch darunter liege. Allerdings habe es im Vergleich zum Montag einen deutlichen Preissprung gegeben. Die Statistik des Clubs zeige, dass der Montag oft der günstigste Tag an den Tankstellen sei.

Einen nachvollziehbaren Grund für die Steigerung gibt es aus Sicht des ADAC dennoch nicht. Die Einführung des neuen Biosprits E10 dürfte damit nichts zu tun haben: „Das wäre reine Spekulation“, sagte Hölzel. Noch sei E10 nicht erhältlich, die Einführung dürfte auch noch einige Zeit auf sich warten lassen. Der ADAC veröffentlicht jeden Mittwoch die von ihm erhobenen Durchschnittspreise für Benzin und Diesel im Vergleich zur Vorwoche. Im Durchschnitt war 2010 am teuersten für die Autofahrer, auch wenn die einzelnen Preise zumeist deutlich unter dem Allzeithoch von 2008 mit Preisen von 1,58 Euro für den Liter Superbenzin und 1,53 Euro für Diesel lagen.

Quelle: Autobild.de

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(dpa/lh) Die Polizei darf Raser, Drängler und andere Verkehrssünder gezielt auf Video aufnehmen. Das Bundesverfassungsgericht hält solche Aufnahmen für einen zulässigen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Das erklärten jetzt die höchsten Richter in Karlsruhe. „Für uns ist das keine große Überraschung“, sagte der Rechtsexperte Markus Schäpe vom ADAC in München. Denn am 5. Juli 2010 habe das Gericht in einem Urteil bereits das Fotografieren von Verkehrssündern erlaubt. „Jetzt ist Rechtssicherheit hergestellt, das ist eine gute Situation“, sagte Schäpe. Denn nun wisse jeder: Wer etwas falsch macht, kann gefilmt und fotografiert werden. Alle anderen nicht. Alte Messverfahren, die verdachtsunabhängig alle Verkehrsteilnehmer gefilmt hätten, seien damit abgeschafft.

Raser, Drängler und andere Verkehrssünder dürfen gefilmt werden. Solche Aufnahmen sind laut Bundesverfassungsgericht zulässig. Allerdings muss der Polizei ein eindeutiger Verdacht vorliegen.

Quelle: Autobild.de

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