Reisen ohne Komplikationen

Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind. Dies gilt nicht nur, wenn es ums Waschen oder die Sorge vor Schrammen geht, sondern auch für die Fahrt in den Urlaub. Denn egal ob Ostern-, Sommer- oder Herbstferien: Jedes Mal machen sich Millionen von Bundesbürgern in ihrem eigenen Pkw auf ans Meer oder ins Gebirge.

Für das Auto bedeutet dies jedoch eine stressbeladene Zeit, denn es ist Transportmittel und „Packesel“ zu gleich. Bevor es losgeht mit dem Trip in die Ferien, muss das Fahrzeug deshalb fit gemacht werden.

Technik-Check ist wichtig

Vor allem die drei „großen B’s“ – Bremsen, Beleuchtung und Bereifung – müssen in Ordnung sein, damit die Verkehrssicherheit stimmt und der Trip in den Urlaub nicht mit einer Panne oder einem Unfall frühzeitig endet.

Bei der technischen Überprüfung des Autos sind dabei sowohl die Fahrzeuglenker als auch der Fachmann gefragt. Der Reifendruck – bei schwerer Beladung sollte dieser 0,2 bis 0,3 bar über den Herstellerangaben liegen – und die sichere Profiltiefe von mindestens drei Millimetern können leicht selbst kontrolliert werden. Gleiches gilt für die Füllung von Kühler und Scheibenwischanlage, den Ölstand oder die Funktionstüchtigkeit des Lichtes, der Blinker oder der Nebelscheinwerfer.

Rund-um-sorglos-Paket vom Fachmann

Doch ob die Bremsen noch gut genug zupacken und perfekt eingestellt sind, ist eine Sache für den KFZ-Mechaniker. Und auch die Entscheidung, ob bei Schäden an den Reifen ein Austausch nötig ist, sollte lieber die Fachwerkstatt treffen.

Fehlt dem Autobesitzer die Zeit für die Routinekontrollen, sollte er auf Nummer sicher gehen und den Urlaubscheck komplett von Experten durchführen lassen. Viele KFZ-Betriebe aber auch die technischen Überwachungsvereine bieten diesen Service meist für einen Betrag von unter 20 Euro an. Dort gibt es zudem nützliche Tipps zur Gepäcksicherung oder zum Reisen mit Kindern.

Alles Wichtige an Bord?

Doch nicht nur die Technik des Fahrzeugs muss vor Fahrtbeginn überprüft und wenn nötig auf den optimalen Stand gebracht werden, auch die Bordausrüstung ist einer peniblen Inventur zu unterziehen.

Sind Warndreieck, Abschleppseil, Wagenheber und Starthilfekabel einsatzbereit? Welches Werkzeug könnte unterwegs nützlich sein? Ist alles da, um kleinere Probleme während der Fahrt selbst zu beheben? Wie sieht es mit einem Reservekanister, Ersatz-Motoröl, Warnwesten und Reservelämpchen aus? Und im Falle eines Unfalls ist natürlich ein Verbandskasten an Bord ganz wichtig – doch ist dieser auch mit allem Notwendigen (Verfallsdatum!) bestückt? Nur wenn alle diese Fragen zufriedenstellend beantwortet sind, ist das Auto für die Urlaubsreise gerüstet

Ein letzter Tipp: Den Urlaubs-Check niemals auf den letzten Drücker beginnen. Denn fehlt beispielsweise die grüne Versicherungskarte fürs Auto, dauert es in der Regel ein paar Tage, bis das notwendige Dokument da ist. Auch ein abgelaufener Personalausweis lässt sich nicht auf die Schnelle ersetzen….

Quelle: Deutscher Verkehrssicherheitsrat

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